Moin! Ich bin Gregor und werde in diesem Blog meine Reise mit Emacs dokumentieren.
Dieser Ansatz ist ähnlich wie der von Emacscast. Bei mir sind die Voraussetzungen jedoch etwas anders: Ich kenne den Emacs schon seit etwa 25 Jahren und habe ihn immer wieder unterschiedlich stark genutzt. Ein richtiger Anfänger bin ich also nicht, anderseits fühle ich mich in vielen Bereichen des Emacs wie einer.
Als ich damals auf meinem Amiga mit dem Emacs anfing, gab es noch kein Reddit oder Stackoverflow. Wenn ich es mir genau überlege, gab es noch nicht einmal das World Wide Web. Mein Wissen über den Emacs habe ich damals aus Newsgroups, Magazinen und selten aus Schnipseln von Disketten mit Public-Domain-Software gezogen. Wirklich verstanden habe ich nie, was ich da tat.
Das ist jetzt anders. Ich möchte endlich verstehen, was unter der Haube passiert und was ich da mache. Emacs ist ein Werkzeug in meinem Werkzeugkoffer und ich möchte ihn gut beherrschen.
Über die Jahre habe ich eine Vielzahl von Schreibwerkzeugen genutzt: Texteditoren, Textverarbeitungen und Blogging-Werkzeuge. Zwischendurch kam ich immer wieder zum Emacs zurück und ging wieder. Emacs hat mich privat und beruflich immer wieder begleitet, auch wenn wir unsere Reise nie konsequent geplant gemeinsam durchgezogen haben.
Ich bin jetzt wieder beim Emacs. Und ich fühle mich heimisch. Ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein. Ich weiß, wo alles liegt. Ich kann ohne nachzudenken etwas machen. Ja, es sieht hier manchmal etwas schräg aus, und die Neubauten da drüben glitzern so schön und sehen gut aus, aber es ist mein zu Hause. Ich richte es mir so ein, wie es mir gefällt.
Was möchte ich in diesem Blog machen? Ich schreibe hier auf, was ich mit dem Emacs mache und vor allem wie ich es mache. Das hat zweierlei Wirkung: Ich kann es für mich nachschlagen und anderen hilft es vielleicht.
Im nächsten Beitrag schreibe ich vermutlich über meine Konfiguration und die von mir verwendeten Pakete.